Hamburg, 19. Mai 2023 – Die nächste Bundestagswahl findet zwar erst 2025 statt, aber bereits jetzt wird heftig darüber diskutiert, wer in zweieinhalb Jahren als Kanzlerkandidat für die Union antreten sollte. Immer wieder fallen dabei die Namen Merz, Söder und Wüst. Eine repräsentative Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeigt nun, dass mehr als ein Drittel der Deutschen (35%) keinen der drei genannten Politiker für geeignet hält, die Spitzenkandidatur zu übernehmen. Die Ergebnisse zeigen jedoch auch, dass der CSU-Vorsitzende Markus Söder bei der K-Frage deutlich besser abschneidet als CDU-Parteichef Friedrich Merz. Während 23 Prozent Markus Söder für den geeignetsten Kanzlerkandidaten der Union halten, kann Merz nur knapp jede:n zehnte:n Wahlberechtigte:n (11%) von sich überzeugen. Etwa gleichauf liegt der nordrheinwestfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (12%), der ebenfalls als potenzieller Anwärter gehandelt wird.
Hamburg, 15. Mai 2023 – Nachdem Verteidigungsminister Boris Pistorius die Deutschen bereits im März kurz nach seinem Amtsantritt unter allen Regierungsmitgliedern am meisten überzeugen konnte, baut er seinen Vorsprung im Beliebtheitsranking seitdem noch einmal deutlich aus. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos. Während 32 Prozent der Befragten sehr zufrieden mit seiner Arbeit sind, geben nur 24 Prozent an, sehr unzufrieden mit dem SPD-Minister zu sein. Damit ist Pistorius der einzige Ressortchef, der eine positive Bilanz (+8) aufweist, was die Differenz zwischen zufriedenen und unzufriedenen Bürger:innen angeht.
Der Handelsmarkenmonitor ist eine seit 2015 bestehende Kooperation zwischen der Lebensmittel Zeitung und dem Marktforschungsinstitut Ipsos, in dessen Rahmen jährlich eine repräsentative Studie zur Verbrauchersicht auf Handelsmarken durchgeführt wird. Dazu werden in 1.000 Online-Interviews haushaltsführende Personen ab 18 Jahren befragt. Der diesjährige Handelsmarkenmonitor misst deutliche Auswirkungen der Inflation auf das Einkaufsverhalten – zugunsten der Handelsmarken. Zudem verändert sich die Wahrnehmung des Nachhaltigkeitsaspekts beim Einkaufen.
Hamburg, 11. Mai 2023 – Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden sich 29 Prozent der Wahlberechtigten für CDU/CSU entscheiden – zwei Prozentpunkte mehr als noch im Vormonat. Ein ähnlich hoher Wert für die Union wurde bei der Ipsos Sonntagsfrage seit Beginn des Bundestagswahlkampfs 2021 nicht mehr gemessen. Zweitstärkste politische Kraft bleibt mit 19 Prozent die SPD, die jedoch deutlich an Zustimmung verliert (-2). Bergab geht es auch für die Grünen, die ebenfalls zwei Prozentpunkte einbüßen und nur noch auf 15 Prozent der Stimmen kommen – der niedrigste Wert seit April letzten Jahres. Die AfD gewinnt leicht an Zuspruch und liegt nun bei 16 Prozent (+1), die FDP bleibt unverändert bei 8 Prozent. Der Linkspartei würden 5 Prozent der wahlberechtigten Befragten ihre Stimme geben (+1).
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Soziale Medien können Shitstorms zu gut gemeinten Werbeaktionen verursachen – oder den Erfolg enorm beschleunigen. Die Kontrolle über die eigene Marke zu behalten war schon mal einfacher. Wie sollten Marken in diesem Umfeld agieren? Über diese und weitere spannende Fragen hat die Redaktion von marktforschung.de mit Inga Havemann und Oliver Hupp von Ipsos vorab zu ihrem Webinar im Rahmen der Woche der Marktforschung gesprochen.
Generationen, Corporate Purpose, Klimawandel … Ipsos Update untersucht die neuesten und relevantesten Forschungsergebnisse und Analysen zu gesellschaftlichen Schlüsselthemen von Ipsos-Teams auf der ganzen Welt.
Windräder, Solaranlagen, saftig grüne Wiesen...Wenn in der Werbung mit Nachhaltigkeit argumentiert wird, fallen den Werber:innen immer dieselben Bilder ein. Dies stößt bei Konsument:innen dann rasch auf kognitive Immunität, wird also kaum noch wahrgenommen. Das Ipsos-Expertenteam mit Isabelle Jacob und Jan-Phillip Meier weiß Abhilfe und zeigt beim Deeper Insights Day am 3. Mai wie Nachhaltigkeits-Kommunikation mit kreativen Ideen funktionieren kann.
Im Auftrag des Statistischen Bundesamtes befragt Ipsos im Zeitraum Mai bis Juli 2023 Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu deren Erfahrungen mit Behörden und Ämtern. Im Mittelpunkt der Studie steht die Bewertung der Dienstleistungen von Behörden und Ämtern im Kontext konkreter Alltagssituationen (Lebenslagen). Auf Grundlage der gesammelten Erkenntnisse sollen behördliche Dienstleistungen im Sinne der konkreten Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen weiterentwickelt und verbessert werden.