Anfang Mai stufte das Bundesamt für Verfassungsschutz die Alternative für Deutschland (AfD) als gesichert rechtsextremistisch ein. Dieser Schritt hat eine erneute Diskussion darüber entfacht, ob die Partei verboten werden sollte. Laut einer aktuellen Ipsos-Umfrage würden 46 Prozent der Deutschen ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD begrüßen. Etwa ebenso viele (44 %) lehnen es hingegen ab. Bei der Beurteilung zeigen sich starke Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen sowie zwischen den verschiedenen politischen Lagern.
Die aktuelle Gesetzgebung in Deutschland schreibt eine tägliche Arbeitszeit von maximal acht Stunden vor. Laut Koalitionsvertrag planen CDU/CSU und SPD nun, statt dieser täglichen Höchstarbeitszeit eine wöchentliche Höchstarbeitszeit zu schaffen, sodass an einzelnen Tagen auch mehr als acht Stunden gearbeitet werden darf. Eine aktuelle Ipsos-Umfrage zeigt, dass knapp die Hälfte der Bevölkerung (46 %) eine wöchentliche Höchstarbeitszeit der bislang geltenden täglichen Höchstarbeitszeit von acht Stunden vorziehen würde. Ein fast ebenso großer Anteil von 44 Prozent lehnt eine solche Änderung allerdings auch ab.
Drei Jahre Krieg, internationale Vermittlungsversuche und nun die Aussicht auf direkte Verhandlungen zwischen Putin und Selenskyj: Die Lage in der Ukraine lässt derzeit keine verlässlichen Prognosen zu. Eine weltweite Ipsos-Umfrage in 29 Ländern zeigt jedoch, dass die Mehrheit in vielen europäischen Ländern es für unwahrscheinlich hält, dass der Krieg noch in diesem Jahr beendet sein wird.
Nach dem Europatag enthüllt EuroPulse eine wichtige Wahrheit: Die meisten Menschen befinden sich in der hoffnungsvollen, frustrierten Mitte und lehnen die EU nicht ab, sondern fordern sie auf, sich zu verbessern.
Auf der einen Seite eine US-Zollpolitik, die die Weltwirtschaft aus den Angeln heben könnte, auf der anderen Seite eine neue Bundesregierung kurz vor dem Amtsantritt: Diese Entwicklungen prägen die aktuelle Stimmungslage der Deutschen. Das geht aus der Ipsos-Studie „What Worries the World“ hervor, die monatlich in 29 Ländern weltweit durchgeführt wird.
Jetzt selbst handeln, um den Klimawandel im Interesse künftiger Generationen zu bekämpfen: Nur noch jede:r zweite Deutsche (53 %) sieht sich hier in der Verantwortung. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 waren es noch mehr als zwei Drittel der Bevölkerung (69 %). Das zeigt eine aktuelle Ipsos-Studie, die jedes Jahr zum Tag der Erde (22. April) durchgeführt wird. Sie untersucht die Einstellungen der Menschen zum Klima- und Energiewandel in 32 Nationen und liefert auch aktuelle Erkenntnisse für Deutschland.
Angesichts der Sorgen um den globalen Temperaturanstieg deckt Ipsos trotz gestiegenem Bewusstsein in der Bevölkerung einen Rückgang des individuellen Handelns bei den Menschen auf. Unser Bericht, der auf einer Umfrage in 32 Ländern weltweit beruht, zeigt regionale Unterschiede in den Erwartungen an die Klimapolitik und wirtschaftliche Befürchtungen auf und liefert einen Leitfaden für strategisches Klimaengagement.
Nach der Einigung von Union und SPD auf einen Koalitionsvertrag soll CDU-Chef Friedrich Merz im Mai zum neuen Bundeskanzler gewählt werden. Mit seiner bisherigen Arbeit ist allerdings nur eine kleine Minderheit der Deutschen sehr zufrieden, fast jede:r Zweite äußert sich sogar sehr unzufrieden. Das geht aus einer aktuellen Ipsos-Umfrage hervor. Etwa die Hälfte der Bevölkerung bezweifelt zudem, dass eine schwarz-rote Koalition den Herausforderungen der nächsten Jahre gewachsen ist.
Pressemitteilung der Aktion Mensch zu den Ergebnissen einer Befragung der Mitglieder der Teilhabe-Community von Ipsos und Aktion Mensch, sowie einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe Deutschlands.
Nach der Bundestagswahl formiert sich derzeit eine neue Regierung, gleichzeitig hat der Krieg in der Ukraine durch die wenig erfolgreichen Friedensbemühungen Donald Trumps neue Relevanz gewonnen. Beide Entwicklungen hinterlassen ihre Spuren in der Meinungs- und Gefühlslage der Deutschen – das zeigt die aktuelle Erhebung der Ipsos-Studie „What Worries the World“, die monatlich in 29 Ländern durchgeführt wird.