Ipsos, eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen, gibt eine bahnbrechende Partnerschaft mit dem Politics and Social Change Lab (PASCL) der Stanford University bekannt, um Pionierarbeit beim Einsatz von KI und synthetischen Daten in der Markt- und Meinungsforschung zu leisten. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Erstellung und strenge Validierung von digitalen Zwillingspanels – virtuellen Darstellungen realer Umfrageteilnehmer, um die Geschwindigkeit, Effizienz und Sicherheit der Datenerfassung erheblich zu verbessern.
Gut versichert und in Finanzgeschäften auch gut beraten zu sein: Beides ist den Deutschen generationenübergreifend wichtig. Dennoch sind jüngere Menschen weniger zufrieden mit ihrer privaten Absicherung, dafür aber risikobereiter. Das zeigt sich insbesondere bei Finanzanlagen, wie aus einem aktuellen Bericht zum Finanzverhalten der verschiedenen Generationen mit Daten aus dem Ipsos Finanzmarktpanel hervorgeht.
Im Jahr 2011 beschloss der Deutsche Bundestag, die allgemeine Wehrpflicht auszusetzen. 14 Jahre später befürworten nun wieder gut zwei Drittel der Deutschen (62 %) die Wiedereinführung der Wehrpflicht, wie aus einer aktuellen Ipsos-Umfragee hervorgeht. Allerdings sprechen sich nur 18 Prozent dafür aus, dass ausschließlich Männer dazu verpflichtet werden sollten, der Bundeswehr zu dienen. Der deutlich größere Anteil von 44 Prozent bevorzugt eine Wehrpflicht unabhängig vom Geschlecht. Etwa ein Drittel (31 %) lehnt eine Wiedereinführung kategorisch ab. Die Einstellungen zur Wehrpflicht unterscheiden sich je nach Alter, Geschlecht und politischem Lager der Befragten stark voneinander.
Der Newsletter von Ipsos Deutschland: Be Sure
monatlicher Newsletter von Ipsos Deutschland mit wechselnden Themenschwerpunkten und neuesten Papers, Viewpoints und Cases (deutsch und englisch)
Ipsos gibt die Übernahme des Geschäftsbereichs „Pharma” von InMoment in Deutschland bekannt. Durch diese Transaktion kann Ipsos seine Expertise im Gesundheitssektor weiter ausbauen und neue Wachstumschancen erschließen.
Mehr als drei Viertel der Deutschen (77 %) sind der Ansicht, die Gesellschaft sei zerrüttet. Das sind 10 Prozentpunkte mehr als noch 2023 und sogar 16 Prozentpunkte mehr als 2021. In keinem anderen Staat der Welt ist die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Spaltung so stark ausgeprägt wie in Deutschland. Dies geht aus dem aktuellen Ipsos Populism Report 2025 hervor, für den Bürger aus 31 Nationen befragt wurden.
Jedes Jahr im Juni wird weltweit der Pride Month gefeiert, um sich für die Rechte queerer Menschen einzusetzen und mehr Toleranz in der Gesellschaft zu fördern. Aus diesem Anlass hat Ipsos in 26 Ländern die Einstellungen der Menschen zur LGBTQ-Community untersucht. Die Studie beleuchtet, wie sich die öffentliche Meinung zu einer Reihe von Themen entwickelt hat – darunter die Ehe für alle, Diversity-Programme in Unternehmen und Transpersonen im Sport.
Anfang Mai stufte das Bundesamt für Verfassungsschutz die Alternative für Deutschland (AfD) als gesichert rechtsextremistisch ein. Dieser Schritt hat eine erneute Diskussion darüber entfacht, ob die Partei verboten werden sollte. Laut einer aktuellen Ipsos-Umfrage würden 46 Prozent der Deutschen ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD begrüßen. Etwa ebenso viele (44 %) lehnen es hingegen ab. Bei der Beurteilung zeigen sich starke Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen sowie zwischen den verschiedenen politischen Lagern.
Die aktuelle Gesetzgebung in Deutschland schreibt eine tägliche Arbeitszeit von maximal acht Stunden vor. Laut Koalitionsvertrag planen CDU/CSU und SPD nun, statt dieser täglichen Höchstarbeitszeit eine wöchentliche Höchstarbeitszeit zu schaffen, sodass an einzelnen Tagen auch mehr als acht Stunden gearbeitet werden darf. Eine aktuelle Ipsos-Umfrage zeigt, dass knapp die Hälfte der Bevölkerung (46 %) eine wöchentliche Höchstarbeitszeit der bislang geltenden täglichen Höchstarbeitszeit von acht Stunden vorziehen würde. Ein fast ebenso großer Anteil von 44 Prozent lehnt eine solche Änderung allerdings auch ab.