Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Leben von Menschen mit Schwerbehinderung

Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage für die Aktion Mensch e.V.

AMMenschen mit Schwerbehinderung begegnen in ihrem alltäglichen Leben oft Herausforderungen und Barrieren, die ihre gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft einschränken können. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich der Alltag aller Menschen in vielen Bereichen des Lebens grundlegend verändert. Da zahlreiche Menschen mit Schwerbehinderung als Risikogruppe gelten, sind sie besonders stark von den Gefahren durch das Virus betroffen und müssen sich vor einer Ansteckung schützen. Viele von ihnen leben seit Monaten völlig isoliert.

Im Rahmen einer bundesweiten Umfrage unter in Deutschland lebenden Menschen mit Schwerbehinderung wurde daher untersucht, inwieweit sich die Einschränkungen als Folge der Pandemie speziell auf die alltäglichen Herausforderungen von Menschen mit Schwerbehinderung ausgewirkt haben. Dazu wurden insgesamt 1.001 Menschen zwischen 16 und 64 Jahren befragt, die einen amtlich festgestellten Grad der Behinderung von mindestens 50 haben, also als schwerbehindert gelten. Die komplette Studie gibt es hier als PDF zum Download.

Verfasser*innen: Carolin Bolz, Lea Van Nek 
Redaktionelle Leitung: Dr. Robert Grimm 

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